Farator Inschrift von 245 n. Chr.

Foto: Lothar Monshausen

 

Ausgrabung der Römerschmelze in Bitburg-Stahl

Foto: Heinz Drossard, 1982

 

Kontakt:

Lothar Monshausen

Gerolsteiner Straße 17 · 54634 Bitburg

E-Mail: lothar.monshausen@arcor.de

Unsere Arbeitskreise stellen sich vor

Der Arbeitskreis Frühgeschichte, keltische- und römische Zeit

im Geschichtlichen Arbeitskreis Bitburger Land

 

Im erweiterten Bitburger Land wurden in der Vergangenheit zahlreiche Artefakte aus der Frühgeschichte und besonders aus der römisch-keltischen Zeit geborgen. Für die Erstellung von Ortschroniken oder Veröffentlichungen von Berichten in unserer Quartalszeitschrift ist es oftmals sehr zeitaufwendig sämtliche archäologische Grabungsprotokolle von den staatlichen Landesmuseen zu recherchieren. Daher wurde eine Kartei mit Fotos von aktuellen Ausgrabungen im Bitburger Land angelegt. Die Protokolle vom Rheinischen Landesmuseum wurden gesichtet und in einer Datei erfasst, um für einen Ort möglichst zeitnah Informationen zu erhalten.

 

Ein Ziel des Arbeitskreises Frühgeschichte, Keltische- und Römische Zeit im Geschichtlichen Arbeitskreis Bitburger Land ist zum Beispiel die Erfassung der römischen Leugen- bzw. Meilensteine an den Hauptheerstraßen des Römischen Reiches. Bisher wurde bereits eine stattliche Anzahl von Meilensteinen mit Fotos in verschiedenen Museen Europas erfasst.

 

In unserer Quartalszeitschrift: „Beiträge zur Geschichte des Bitburger Landes“ werden in regelmäßigen Abständen Berichte zum Thema Archäologie veröffentlicht.

 

Gesucht werden noch Informationen über:

 

Feldpostnummern des Eisb.-Bau-Batl.139:

Stabskompanie: 27075
motorisierte Kolonne: 00765
1. Kompanie: 18080
2. Kompanie: 06313
3. Kompanie: 06431
4. Kompanie: 17488

 

Weitere Informationen gesucht

Mitarbeiter/innen gesucht

Für unsere Dokumentation suchen wir noch weitere Informationen, Dokumente, Berichte, Fotos. Wer über diesbezügliche Unterlagen verfügt, oder noch ehemalige Angehörige benennen kann, oder Interesse an der Mitarbeit in der AG hat, wendet sich bitte an eine der GAK- Geschäftsstellen oder direkt an eine/n Mitarbeiter/in der Arbeitsgruppe.

 

GAK-Geschäftsstelle im Haus Beda Bitburg

Herr Kottmann - Tel.: 0656 / 9645-0

 

GAK-Geschäftsstelle bei der VG Bitburg-Land

Herr Schmitz - Tel.: 06561/66-104

 

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe:

Ralph Matthias Schmitz

Im Brühl 10 · 54636 Seffern

 

Alois Schleder

Im Unterdorf 12 · 54636 Ingendorf

 

Inge Eckertz

Banzenbach 2 · 54636 Ehlenz

Arbeitsgruppe Eisenbahn-Bau-Bataillon 139

 

Das Bataillon wurde offiziell im Frühjahr 1940 in Worms in der Kemmelkaserne aufgestellt. Seine Soldaten rekrutierten sich aus den beiden Bau-Bataillonen 138 und 139. Diese beiden Einheiten waren am Tage der allgemeinen Mobilmachung, dem 26. August 1939, im damaligen Landkreis Bitburg aus den Männern der älteren Jahrgänge von ca. 1890 bis 1910 in Metterich / Hüttingen und Gondorf /St. Thomas im Rahmen des Reichsarbeitsdienstes (RAD) gebildet worden.

 

In der Nacht vom 25. auf den 26. August 1939 war kreisweit die Einberufung zum Wehrdienst durch amtliche Überbringung der Gestellungsbefehle erfolgt. Für unsere Väter und Großväter begann damit der Kriegsdienst und viele von Ihnen sollten nie wieder oder erst nach vielen Jahren die Heimat wieder sehen.

 

Nach kurzem Arbeitsdiensteinsatz im Raum Holsthum, Freilingen, Schankweiler, Wolsfelder-und Dockendorfer Berg, erhielten die Soldaten von Januar bis Mai 1940 ihre Grundausbildung in Worms, ehe der Kriegseinsatz im Westen, im Bereich Belgien/Kanalküste sich anschloss. Ihm folgte aber nicht die Heimkehr, sondern die Verlegung nach Ostpreußen / Masuren.

 

Von dort verschlug es die Eifeler Einheit mit dem 21. Juni 1941 nach Rußland hinein, bis zum bitteren Ende in Kurland. Da es sich beim Eisenbahn-Bau-Batl. 139 um eine der wenigen Einheiten handelte, die sich überwiegend aus Soldaten unserer Heimat zusammensetzte, zu Beginn ausschließlich und später überwiegend, hat es sich der Geschichtliche Arbeitskreis zur Aufgabe gemacht ihrem Weg nochmals zu folgen, ihre Erfahrungen und Schicksale aufzuzeichnen und zu bewahren, für heutige und für spätere Generationen, die bisher das Glück hatten in Frieden und Freiheit ihren Weg selbst wählen zu dürfen.

 

 

 

 

 

 

 

Interessenten an einer Mitarbeit in der Arbeitsgruppe, bzw. die Hinweise auf örtliche Fundstellen geben können, wenden sich bitte an:

 

GAK-Geschäftsstelle im Haus Beda Bitburg

Herr Kottmann - Tel.: 06561/96450

 

GAK-Geschäftsstelle bei der VG Bitburg-Land

Herr Schmitz - Tel.: 06561/66104

 

AG-Leiter:

Lothar Monshausen

Gerolsteiner Straße 17

54634 Bitburg

 

Tel.: 06561/913-215 (tagsüber)

Fax.: 06561/913-236

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Arbeitsgruppe „Römische Zeit"

 

Das Bitburger Land ist mit der römischen Epoche bis heute untrennbar verbunden. Umfangreich ist die Literatur zum Vicus Beda bzw. Kastell Beda, das römische Landgut Otrang bei Fliessem, die römischen Villen von Holsthum, Oberweis, Stahl, Orenhofen und Bollendorf (Villa Rustica), bekannt sind auch der Intarabusaltar bei Ernzen, ein Weihestein bei Bollendorf an die römische Jagdgöttin Diana und eine Inschrift im Wald, östlich vom Bollendorf.

 

Viele andere Zeugnisse der Römerzeit schlummern jedoch im Verborgenen und eine umfassende Karte über möglichst viele Steindenkmäler unseres Bezirks (Gebiet des ehemaligen Kreises Bitburg] existiert bis heute nicht. Der Geschichtliche Arbeitskreis Bitburger Land (GAK] beschäftigt sich bereits seit geraumer Zeit mit diesem Vorhaben.

 

Dazu sind allerdings umfangreiche Recherchen, Befragungen und Auswertungen von Schriften, Chroniken, Aufsätzen etc. erforderlich. Hierbei wäre es hilfreich, wenn von Orts- und Geschichtskundigen aus den verschiedenen Dörfern des Bitburger Landes die Arbeitsgruppe unterstützt würde, denn zahlreiche Informationen zu römischen Siedlungsstellen, Straßen, Eisenschmelzen, Töpfereien usw., zu deren Standorten sind in der Fachliteratur oft nicht enthalten.

 

Die geplante Karte der römischen Denkmäler soll durch ein Foto- und Literaturarchiv ergänzt werden. Die Tätigkeit der Arbeitsgruppe ist auf mehrere Jahre ausgelegt. Zur Zeit erfolgt die Auswertung der „Trierer Zeitschrift“ (Fachliteratur des Rheinischen Landesmuseum Trier). Die Ausgrabungen und Kleinfunde sämtlicher Jahrgänge werden entsprechend der angegebenen Koordinaten zuerst in Karten im Maßstab 1:5000 eingetragen. Danach werden die Ergebnisse in eine Übersichtskarte im Maßstab 1:100.000 übertragen. Somit erhält man eine schnelle Information über alle Fundstücke einer Ortsgemeinde im Bitburger Land.

Weitere Auskunft erteilen:

 

GAK-Geschäftsstelle im Haus Beda Bitburg

Herr Kottmann - Tel.: 06561/96450

 

GAK-Geschäftsstelle bei der VG Bitburg-Land

Herr Schmitz - Tel.: 06561/66104

 

Mitarbeiter der Arbeitsgruppe:

Ralph Matthias Schmitz

Im Brühl 10

54636 Seffern

 

Manfred Kottmann

BollendorferStr. 16

54668 Echternacherbrück

 

Inge Eckertz

Banzenbach 2 54636 Ehlenz

Arbeitsgruppe Sprache, Brauchtum und Traditionen des Bitburger Landes

 

So wie die gesamte Eifel wurde auch das Bitburger Land erst sehr spät durch den Verkehr erschlossen. Dadurch konnten sich hier regionale Eigenarten und Besonderheiten in Sprache und Kultur, in Sitten und Gewohnheiten auch viel länger erhalten als in Gegenden, die schon viel früher und viel umfassender fremden Einflüssen ausgesetzt waren.

So gibt es auch heute noch sehr viele Dinge festzuhalten und zu dokumentieren, obwohl die moselfränkische Muttersprache mehr und mehr verwildert oder aus dem Gebrauch kommt, obwohl Sitten und Brauchtum verkümmern oder den ursprünglichen Sinn verlieren und obwohl das Dorf und das Leben seiner Bewohner einem raschen und umfassenden Wandel unterworfen ist.

 

Deshalb ist es wichtig, in die Menschen und in die dörfliche Gesellschaft hinein zu hören, Sagen, Lieder, Sitten und Brauchtum und die Eigenarten der Eifeler Sprache aufzuzeichnen und zu dokumentieren. Gerade in einer Zeit, da sogar die deutsche Hochsprache mehr und mehr von einer Entwicklung überrollt wird, die durch die gedanken- und kritiklose Einführung täglich neuer Anglizismen den Fortbestand der Sprache selbst in Frage stellt, könnte der Rückbesinnung auf unsere moselfränkische Heimatsprache eine nicht zu unterschätzende Bedeutung zukommen. Das Moselfränkische als Sprache der Heimat und ihrer Menschen nicht nur zu bewahren, sondern den Gebrauch der Sprache zu fördern ist deshalb eines der wichtigsten Ziele der AG.

 

Wertvolle, wichtige Arbeit hat über viele Jahre auf diesem Gebiet der Verein zur Förderung des Lebenswerkes von Bernhard Lemling geleistet. Ihm verdanken wir mehrere ausgezeichnete Publikationen, die auch zahlreiche Werke Lemlings in Dialektsprache enthalten.

 

Auf dieser Grundlage will die Arbeitsgruppe Sprache & Brauchtum aufbauen.

Eines der wichtigsten Ziele der Tätigkeit wird es sein, eine volkskundliche Sammlung im Haus Beda in Bitburg aufzubauen. Grundlage hierzu soll die Aktion „Menschen schreiben Geschichte" sein, welche die Dokumentation örtliche Besonderheiten in Sprache, Brauchtum, Liedern, Sagen und Erzählungen zum Gegenstand haben soll.

 

 

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